Swatting: Die Polizei als Waffe – Wie Cyber-Kriminelle ihre Opfer quälen

Swatting: Die Polizei als Waffe – Wie Cyber-Kriminelle ihre Opfer quälen

Swatting: Die Polizei als Waffe – Wie Cyber-Kriminelle ihre Opfer quälen

Sie wollen andere Menschen zermürben und fertigmachen. Sie wollen andere Menschen so lange quälen, bis sie verrückt werden oder aufgeben. Cyber-Kriminelle, die sogar den Tod ihrer Opfer in Kauf nehmen.

Auch die Live-Streamerin quiteLola ist in ihr Visier geraten. Seit Jahren hetzen sie ihr die Polizei auf den Hals, schicken sie dahin, wo sie gerade einen Livestream aufnimmt. Immer wieder setzen die Täter falsche Notrufe ab und behaupten, von Lola würde eine akute Gefahr ausgehen. Swatting nennt sich das.

Der aus den USA stammende Begriff leitet sich von den SWAT-Teams ab („Special Weapons and Tactics“), schwer bewaffneten Spezialeinheiten der Polizei.

Recherchen des ARD-Politikmagazins Kontraste und des SPIEGEL geben erstmals Einblick in das Innenleben der Mobbing-Bande NWO. Die Kriminellen wollen offenbar nicht nur Streamer quälen, sondern haben es auch auf Politiker und den Staat abgesehen.

 

Ansehen bei Ardmediathek.de

Autor: Dokumentation und Reportage ∙ rbb Fernsehen

 

Cybermobbing über Lieferando

Cybermobbing über Lieferando

Cybermobbing über Lieferando

Eine gemeinsame Recherche des ARD-Politikmagazins Kontraste und des Spiegel zeigt, dass hinter den Angriffen in Deutschland ein System steckt. Seit Jahren organisiert eine Gruppierung aus Cyberkriminellen auch solche Massenbestellungen. Sie nennt sich “NWO” – unter anderem eine ironisch gemeinte Anspielung auf die Abkürzung für den Verschwörungsmythos einer “Neuen Weltordnung”.

Ein riesiger Datensatz ermöglicht einen Einblick in das Innerste dieser Gruppierung. Ein Teil davon wurde den Redaktionen von einer Netzaktivistin zur Verfügung gestellt, die unter dem Namen Nella auftritt und Informationen zu den Kriminellen sammelt. Darunter sind Sprachaufnahmen, in denen Mitglieder der “NWO” mit ihren Aktionen prahlen: “Ich will nicht wissen, wie viele Pizzen ich allein seit Sommer letztem Jahr bestellt habe. … im Sommer ein richtiges ‘Pizzageddon’ verursacht.”

 

 

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Autor: Daniel Laufer, rbb

 

Bombendrohungen: Hackerin N3ll4 packt über die Absender der Mails aus

Bombendrohungen: Hackerin N3ll4 packt über die Absender der Mails aus

Bombendrohungen: Hackerin N3ll4 packt über die Absender der Mails aus

Der Fall von massenhaften Bombendrohungen in Deutschland scheint geklärt zu sein. Eine 26-jährige Hackerin hat die Polizei zu Verdächtigen geführt – weil sie mitten unter ihnen war.

Die Polizei hat zwei Männer ermittelt, die an der Serie von Bombendrohungen gegen mehr als 250 Einrichtungen und Firmen in Deutschland beteiligt gewesen sein sollen. Die massenhaften Droh-E-Mails seit dem 18. Oktober lösten Sperrungen von Flughäfen und Bahnhöfen aus, sie führten zu Evakuierungen und Großeinsätzen und versetzten vielfach Menschen in Angst.

Die Cyber-Security-Spezialistin Ornella Al-Lami, die im Netz als “N3ll4” auftritt, hat entscheidende Hinweise geliefert: Bei einem 19-Jährigen aus dem Hohenlohekreis und einem 30-Jährigen aus dem Kreis Minden-Lübbecke wurde durchsucht und IT-Technik sichergestellt, sie sind offenbar Teil einer Gruppe. “N3ll4” sagt im Interview mit t-online: Die Erklärung für das kriminelle Verhalten liege auch in Erfahrungen und der Kindheit dieser Leute.

 

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Autor: Lars Wienand, T-Online

 

Deutsche Internet-Trolle verfassten Hamas-Bombendrohungen

Deutsche Internet-Trolle verfassten Hamas-Bombendrohungen

Deutsche Internet-Trolle verfassten Hamas-Bombendrohungen

Wende bei den Fällen von Bombendrohungen gegen öffentliche Einrichtungen: Hinter den vermeintlichen Hamas-Drohungen stecken offenbar kriminelle deutsche Internet-Trolle.

Die heißeste Spur zu den mutmaßlichen Tätern hat offenbar eine mit dem Pseudonym “N3ll4” auftretende Hacktivistin geliefert. Nach ihren Angaben hat sie der Polizei Kommunikation aus dem inneren Kreis der Gruppe zur Verfügung gestellt und sich zu einer mehrstündigen Vernehmung mit Spezialisten von zwei Landeskriminalämtern getroffen. Eine Bestätigung der Polizei bekam t-online dafür am Freitagabend zunächst nicht. Die Gruppe ist “N3ll4” offenbar bei früheren Recherchen schon aufgefallen. Nach Informationen von “Kontraste” und Spiegel gibt es Hinweise, dass die Internettrolle auch die Notruf-App “Nora” missbraucht haben, um bei ihren Politikern und Prominenten Polizei- und Feuerwehreinsätze auszulösen.

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 Autor: Lars Wienand, T-Online

 

AfD-Mitgliedsanträge frei zugreifbar im Netz

AfD-Mitgliedsanträge frei zugreifbar im Netz

AfD-Mitgliedsanträge frei zugreifbar im Netz

Der Web-Auftritt der Partei Alternative für Deutschland (AfD) war unzureichend gesichert. Mitgliedsanträge waren in einem Web-Verzeichnis ohne weitere Schutzmaßnahmen direkt zugreifbar. Den Fehler haben die Betreiber inzwischen abgestellt.

In Mitgliedsanträgen finden sich persönlich identifizierbare Informationen wie vollständiger Name, Anschrift, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse sowie gewünschte Mitgliedsbeiträge. Das erlaubt Rückschlüsse auf die finanzielle Situation und natürlich politische Präferenzen der Betroffenen. Cyberkriminelle könnten die Informationen für geschicktes und gezieltes Phishing missbrauchen. Die Daten lassen sich womöglich aber auch zur Erpressung oder Bedrohung ausnutzen.

heise online konnte die Fehlermeldung nachvollziehen. Das Verzeichnis war tatsächlich komplett schutzlos zugreifbar. 

 

 

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Autor: Dirk Knop, heise.de